SuSana
Susanne Grob

Jin Shin Jyutsu

Geschichte

Die Wurzeln des Jin Shin Jyutsus reichen tief in die Vergangenheit zurück zu uralten, längst vergessenen Heiltraditionen.
Jahrhundertelang wurde dieses Wissen von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und geriet mehr und mehr in Vergessenheit, bis es Anfang des 20. Jahrhunderts von Jiro Murai (1886 - 1960) in Japan wiederentdeckt wurde.

Jiro Murai nannte dieses Wissen, das ein angeborener Teil menschlicher Weisheit ist, zunächst „Kunst des Glücklichseins“, „Kunst der Langlebigkeit“ oder „Kunst der Güte“, bevor er dann den endgültigen Namen fand:                                           

„Die Kunst des Schöpfers durch den wissenden, mitfühlenden Menschen“

"Jin Shin Jyutsu"


Mary Burmeister (1918-2008) wurde in Seattle geboren. Die junge Amerikanerin wollte ihre japanischen Wurzeln kennenlernen und reiste nach Japan. Dort lernte sie Jiro Murai kennen und studierte Jin Shin Jyutsu bei ihm.

Mitte der fünfziger Jahre brachte Mary Burmeister das Wissen in die USA. Mary übersetzte alles, was sie von Jiro Murai gelernt hatte und machte es für unsere westliche Denkweise verständlich.

Grundlage

Es gibt eine Energie, die alles durchdringt, das ganze Universum bis hin zu jedem einzelnen Lebewesen.
Diese Energie hat verschiedene Namen in verschieden Kulturen. Chi, Qi, Ki, Prana. In der griechischen Antike wurde diese Energie Pneuma genannt. Das alte deutsche Wort für diese alles durchdringende Lebensenergie ist Odem.

Unser Atem ist die wichtigste Quelle der Lebensenergie und unser grösster Heiler. Wenn der Atem frei fliesst, kann auch die Lebensenergie frei fliessen.

Die Lebensenergie fliesst in verschiedenen unsichtbaren Bahnen durch unseren Körper. Durch unsere Lebensweise - was wir denken, was wir zu uns nehmen, was wir tun und durch Verletzungen und Stress - kann der freie Fluss der Energie behindert und blockiert werden. Das kann zu Unwohlsein und später zu Beschwerden oder Krankheiten führen.

Um die Lebensenergie wieder ins Fliessen zu bringen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, strömen wir uns selbst oder werden von jemandem geströmt.